Forschungsprojekte

RADARplus - Anonymisierte Routinedaten aus der ambulanten Versorgung für die Versorgungsforschung

Zusammenfassung

Im Vorgängerprojekt RADAR wurde erfolgreich eine Infrastruktur für die Nutzung von elektronischen Patientendaten aus der hausärztlichen Versorgung aufgebaut und pilotiert. RADARplus wird diese Infrastruktur konsolidieren, verbessern und erweitern. Einige Teilprojekte werden bestehende RADAR-Prozesse fortführen, anpassen und ausbauen, andere werden nachhaltige neue Infrastrukturelemente für die Primärversorgungsforschung entwickeln. RADARplus lässt sich in zwei große thematische Arbeitsbereiche unterteilen:

Fortführung, Anpassung und Verbesserung der bestehenden RADAR-Infrastruktur und Arbeitsabläufe (Arbeitsbereich 1):

 

Entwicklung neuer Forschungsinfrastrukturen und -techniken     (Arbeitsbereich 2):

 

Kooperationspartner

Institut für Medizinische Informatik, Universitätsmedizin Göttingen

https://medizininformatik.umg.eu/

Gesellschaft für Wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen

https://www.gwdg.de/

Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald

http://www2.medizin.uni-greifswald.de/icm/

Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. Berlin

https://www.tmf-ev.de/Home.aspx

 

Förderung

Das RADARplus Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert (Förderkennzeichen: HU 1587/2-2, HO 1937/7-2, RI 1000/7-2, YA 191/8-2).

                                                                                                                                                       

 

Teilprojekt 1 - RADAR continuation

Ziele

International gibt es bereits verschiedene Datenbanken für allgemeinmedizinische Forschungen (z.B. Niederlande, Großbritannien). Ziel des Projektes ist es, eine Datenbank mit hausärztlichen Behandlungsdaten von ca. 1.500 Patienten für die Forschung in Deutschland aufzubauen. Im Vordergrund stehen hier die elektronisch dokumentierten Behandlungsdaten hausärztlicher Patientinnen und Patienten. Diese Daten sollen datenschutzkonform gesammelt und beforscht werden. Ein weiteres Ziel des Teilprojektes 1 von RADARplus ist die Wissensextraktion und die Ableitung allgemeinmedizinischer Erkenntnisse direkt aus (noch) unbekannten Patientendaten heraus ohne dabei einer spezifischen Forschungsfrage nachzugehen.

Elektronisch dokumentierte Behandlungsdaten der Hausarztpraxis sind in Deutschland aufgrund technischer Hindernisse (z.B. Sperrung des Datenexports) und hoher Datenschutzanforderungen bei Forschung mit Gesundheitsdaten schwer zugänglich. Die im Vorgängerprojekt RADAR aufgebaute Infrastruktur und die Prozeduren sollen für den Datenbankaufbau im Folgeprojekt RADARplus, Teilprojekt 1 „RADAR continuation“, weitergenutzt werden.

In Zusammenarbeit mit niedergelassenen Hausärzten werden Patienten aus allgemeinmedizinischen Arztpraxen rekrutiert, die nach Aufklärung in die Nutzung ihrer dokumentierten Behandlungsdaten für Forschungszwecke einwilligen. Mit Hilfe der im Vorgängerprojekt RADAR entwickelten Software werden die exportierten Daten in identifizierenden Daten (IDAT, z.B. Namen/Adressen) und medizinische Daten (MDAT, z.B. Diagnosen, Verordnungen) aufgetrennt. Das Management der IDAT übernimmt die unabhängige Treuhandstelle der Universitätsmedizin Greifswald. Forscher haben damit keinen direkten Zugang zu Namen und Kontaktdaten der Patienten. Die Beobachtungsstudie des Teilprojektes 1 ist beim Deutschen Register für Klinische Studien (DRKS) unter der Nummer DRKS00023035 https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00023035 registriert. Eine positive Begutachtung durch die Ethikkommission der Universitätsmedizin Göttingen ging der Registrierung voraus (Antrags-Nr. 23/2/18).

 

Materialien

Einladungskarte für RADARplus AllgMed_RADARplus_Einladungskarte_Internet.pdf
Informationen zum Ablauf in der Arztpraxis AllgMed_RADARplus_Informationen zum Ablauf Internet.pdf
Patienteninformationen AllgMed_RADARplus_Informationen für Patientinnen Internet.pdf
Antwortfax für teilnehmende Ärzte AllgMed_RADARplus_Antwortfax.pdf

 

Ihre Ansprechperson für das Teilprojekt 1:

   Dr.-Ing. Falk Schlegelmilch

   Telefon: +49 (0) 551 39-65573

   Telefax: +49 (0) 551 39-9530

   E-Mail: falk.schlegelmilch@med.uni-goettingen.de

 

                                                                                                                                                       

 

Teilprojekt 2 - Practice Involvement & Relations

Ziele

Materialien zum Download

Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

 

Ihre Ansprechperson für das Teilprojekt 2:

   Dr. med. Johannes Hauswaldt, MPH

   Telefon: +49 (0) 551 39-9668

   Telefax: +49 (0) 551 39-9530

   E-Mail: johannes.hauswaldt@med.uni-goettingen.de