ELSAS
Das Medizinstudium verlangt von den Studierenden neben hoher Lernbereitschaft auch Anpassungsfähigkeit an die ständig wechselnden Studienorte und Lernsituationen. Unterschiedliche Personengruppen, wie z. B. Hochschullehrer, Ärzte, Pflege- und medizinisch-technisches Personal in einem vielfältigen Umfeld (Hörsäle, Seminarräume, Labore, Anatomiesäle, Krankenzimmer und Arztpraxen), sind an der Ausbildung von Medizinstudierenden beteiligt. Diese Ausbildungsvielfalt ist - im Gegensatz zu anderen Studiengängen - ungewöhnlich und konfrontiert die Studierenden mit komplexen soziokulturellen Bezügen, in denen sie verschiedene negative, aber auch positive Erfahrungen erleben.
Die Konflikte, Reibungen und negativen Erfahrungen, die den Studierenden innerhalb dieser komplexen und unterschiedlichen Bezüge wiederfahren können, sind aus dem Ausland bereits bekannt, in Deutschland jedoch bislang noch nicht untersucht worden. Die Forschungsfragen waren:
- Welche negativen Erfahrungen werden von Studierenden häufig erlebt?
- Welche positiven Erfahrungen werden von Studierenden häufig erlebt?
- Von wem werden diese Erfahrungen überwiegend verursacht?
- Ändern sich die Erfahrungen der Studierenden im Verlauf des Studiums in Ausmaß und Häufigkeit?
- Welche Erfahrungen erleben die Studierenden als verletzend?
- Planen die Studierenden später klinisch tätig zu sein und wenn ja, welche Fachgebiete werden bevorzugt?
Der zu diesem Zweck erstellte adaptive Fragebogen kann hier angesehen werden:

